Muppen  A B C
Home     Sitemap     Kontakt     Impressum 

 ein Hund ...

 Erziehung

 Ernährung &
  Gesundheit

 Muppisches

Erziehung - Allgemein

Vom Junghund zum Erwachsenen

Egal, ob Sie sich für einen Junghund oder einen Erwachsenen entschieden haben, die Art wie Sie ihn Lehren ist die gleiche wie bei einem Welpen. Sie müssen Ihrem Hund die Hausregeln lehren und das was Sie außerhalb von Haus und Wohnung von ihm wünschen. Wenn Sie möchten, dass Ihr Hund mitarbeitet, müssen Sie ihn dazu auch motivieren können.

Gehorsam hat nichts mit Dominanz zu tun, sondern mit einer guten Kommunikation zwischen Hund und Besitzer. In vielen Hundeschulen rät man dazu, den Hund auf den Boden zu schmeißen (der sogenannte Alphawurf) wenn er nicht gehorcht. Lehnen Sie das ab, denn es ist falsch und setzt den Hund nur unter Stress. Und nicht zuletzt, was hat der Hund dabei gelernt? Nichts, außer dass sein Besitzer ab und zu unberechenbar ist. Hunde schmeißen keine anderen Hunde um, um diese zu dominieren, sondern Hunde legen sich freiwillig auf den Boden wenn sie sich unterwerfen wollen. Bleiben Sie geduldig und seien Sie konsequent und bleiben Sie vor allem berechenbar für Ihren Hund. Ein guter Hundeführer zeichnet sich aus durch Souveränität und er dreht nicht gleich durch, wenn sein Hund einmal nicht das gewünschte Verhalten zeigt.

Egal für welche Rasse Sie sich entschieden haben, ausbilden kann man jeden Hund. Wichtig ist, dass der Hund, Rassehund oder Mischling zu Ihrem Lebensstil passt. Haben Sie sich für einen älteren Hund entschieden bedenken Sie, dass viele Krankheiten das Lernverhalten des Hundes beeinflussen. Zeigt auch Ihr junger Hund plötzlich unerwünschtes Verhalten, klären Sie als erstes mit einem Tierarzt ab, ob eine eventuelle Krankheit die Ursache für sein plötzliches Fehlverhalten ist.

Wichtig: : Sie sollten sich immer bewusst sein, dass Lernen in jedem Augenblick statt findet und nicht nur Sonntags morgens von 10-11Uhr auf dem Hundeplatz. Oft bringen wir unseren Hunden ganz unbewusst bestimmte Verhaltensweisen bei. Halten Sie sich immer die Gesetzmäßigkeiten des Lernens vor Augen und prüfen Sie kritisch Ihre eigene Handlung gegenüber Ihrem Hund. Die Hunde machen nur das Erlernte. Führt Ihr Hund einmal das Signal nicht aus, überlegen Sie genau, ob Sie ihm das gewünschte Signal auch schon in dieser Situation gelehrt haben.

Bringen Sie Abwechslung in den Alltag, seien Sie kreativ. Wenn Ihr Hund gelernt hat, dass bei Ihnen immer neue interessante Sachen passieren, wird er sich nicht langweilen und anderweitig beschäftigen. Ihr Hund braucht mehr als nur seinen regelmäßigen Spaziergang und das Spiel mit Artgenossen. Geben Sie ihm eine feste Arbeit. Er kann Ihnen z.B. die Zeitung, die Hausschuhe und das Handy bringen. Sie können ihm lernen seine Spielsachen selbst aufzuräumen, oder für die Sportlichen werden viele Sportarten angeboten. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Hund ein Nasentier ist. Die beste Beschäftigung für den Hund ist noch immer eine Tätigkeit bei der er etwas suchen darf.

Fußgängerzone
Training in der Fußgängerzone ...

Eine gute Methode um Ihren Hund zu lehren ist der Clicker. Clickertraining ist die einzige wissenschaftlich anerkannte Lernmethode. Erfahren Sie mehr bei www.clicker.de und bei Spass-mit-Hund.de.

Brauchen Sie Hilfe und wollen Sie eine Hundeschule besuchen dann gelten dieselben Kriterien wie für eine gute Welpenspielschule; lediglich die Spielzeiten sind verkürzt und dem Alter der Hunde angepasst. Anzumerken wäre, dass Einzeltraining angeboten werden sollte, wenn verschiedene Hunde und/oder ihre Besitzer sich schlecht in der Gruppe konzentrieren können. Für den Familienhund ist es unerlässlich, dass das Training nicht nur auf dem Hundeplatz erfolgt, sondern auch für die Fortgeschrittenen in der Öffentlichkeit (Fußgängerzone usw. ..).

Positive oder negative Erziehung

Viele Hundebesitzer werden sich die Frage stellen, "ist es überhaupt möglich einen Hund rein positiv zu erziehen und auszubilden"? Wir, die Hundebesitzer, beeinflussen das Verhalten des Hundes in zweierlei Hinsicht:

  • Wir lernen dem Hund etwas Neues, wie z.B. Fuß, Sitz, Platz usw. ... dafür brauchen wir keine aversiven Mittel. All das können wir dem Hund rein positiv beibringen.

  • Wir lernen dem Hund unerwünschtes Verhalten abzulegen, und zwar durch Ignorieren (subtraktive Strafe) denn das ist schonender und wirksamer als dem Hund auf die Pfoten zu treten (additive Strafe).

Alle additiven Strafen (positive Strafe), wie z.B. Schimpfen, Leinenruck, Nackengriff, Klaps, Kettenwurf usw.. sind in der Erziehung überflüssig. Man kann alles erreichen indem man Ersatzverhalten trainiert.

Besonders bei Aggressionsproblemen ist additive Strafe kontraproduktiv.

Als Entscheidungshilfe, ob Sie nun lieber Ihren Familienhund über Strafe lehren oder über positive Bestärkung, hilft Ihnen vielleicht nachfolgendes:

In Angola wie auch in Afghanistan werden Minenspürhunde eingesetzt. Alle Ausbilder vor Ort kamen zu dem Schluss, dass die Ausbildung der Hunde nur auf dem positiven Weg Sicherheit gebe. Das Resultat lässt sich sehen: Kein einziger Mensch oder Hund wurde bisher verletzt bei dieser schwierigen Aufgabe. Wenn solche Spezialisten, eine derartige Ausbildung bevorzugen, von der nicht zuletzt ihr Leben und das Leben von anderen Menschen abhängt, müsste doch auch ein Familienhund auf diesem Weg auszubilden sein.

Hilfsmittel in der Hundeausbildung

Was brauchen Sie für Erziehungshilfsmittel um Ihren Hund zu lehren?

  • Ein Geschirr oder/und ein breites gepolstertes Halsband
  • Leine: 2 oder 3 Meterleine, verstellbar
  • Motivationsobjekte, Leckerli, Ball usw. ..
  • Abbruchsignal, NEIN

und wenn was schief geht?

  • Schleppleine
  • Kopfhalter (Halti)
Lady mit Geschirr Das Halti
Lady mit GeschirrDas Halti

Nach Oben

Copyright © 2004 - 2008  Muppen  A B C, Luxemburg
Alle Rechte vorbehalten